Niclas Nawroth gewinnt den ADAC Hansa/Schleswig-Holstein Sim-Racing-Pokal mit souveränem Sieg am Nürburgring
McLaren-Pilot Niclas Nawroth zeigte eine beeindruckende Leistung beim 9. Und letzten Rennen des ADAC Hansa/Schleswig-Holstein Sim-Racing-Pokals und holte sich den Sieg auf dem legendären Nürburgring. Dabei sicherte er sich durch eine perfekte Vorstellung das Triple aus Pole Position, schnellster Rennrunde und Rennsieg.
Bereits im Qualifying zeichnete sich ab, dass mit dem McLaren-Piloten zu rechnen war. Mit einer Zeit von 1:53, 346 sicherte er sich die Pole Position und verwies Felix Arndt (McLaren) und Hendrik Stoldt (AUDI) auf die Plätze 2 und 3. Die drei genannten Piloten sicherten sich für Ihre Platzierungen die jeweiligen Zusatzpunkte im Kampf um die Meisterschaft. Patrick Seitz und David Silvio Kühn komplettierten die Top 5. Für den Rennstart lag also Spannung in der Luft.
Der Rennstart verlief weitestgehend diszipliniert, in Runde 1 konnten auf den vorderen Plätzen keine Überholmanöver verzeichnet werden. David Silvio Kühn wurde direkt in Kurve 1 beim Einlenken im hinteren Bereich seines Mercedes AMG GT3 berührt, sodass er sich drehte und das Rennen auf Position 14 wieder aufnehmen musste. Die beiden McLaren-Piloten Nawroth und Arndt fuhren in den ersten Runden vorn weg, dahinter verteidigte Hendrik Stoldt Platz 3. Hinter Stoldt folgten dann Patrick Seitz und Lukas Rohde.
In den folgenden Runden passierte nicht viel auf den vorderen Plätzen; Nawroth konnte gegenüber Arndt einen Vorsprung von ca. 5 Sekunden herausfahren, Arndt wiederum einen ähnlichen Vorsprung auf Hendrik Stoldt. Dahinter konnte Patrick Seitz das Tempo von Stoldt einigermaßen mitgehen und blieb in einem Abstand von 1-2 Sekunden in Schlagdistanz zu Stoldt. Angreifen konnte er ihn jedoch nicht. Auch Lukas Rohde hatte wiederum auf Platz 5 liegend dann einen Rückstand von ungefähr 5 Sekunden auf Seitz und konnte somit keinen Druck auf Seitz ausüben. Rohdes Rückstand auf Seitz wuchs dann sogar auf mehr als 20 Sekunden an.
David Silvio Kühn legte bis zur Rennmitte eine tolle Aufholjagd hin und konnte sich auf Platz 6 wieder nach vorne arbeiten. Kevin Krüger im Aston Martin Vantage GT3 folgte Kühn auf Platz 7, Helmut Rußbüldt im AUDI R8 GT3, sowie Jakob Kubbernuß und Thomas Lange, beide im Aston Martin Vantage GT3 unterwegs, komplettierten die Top 10.
Die ersten 4 Piloten schienen ihre Positionen im weiteren Rennverlauf gut zu verteidigen, die Abstände nach hinten und nach vorne waren zu groß, um weitere Positionskämpfe erwarten zu können. Lukas Rohde leistete sich dann jedoch auf Platz 5 liegend einen Fahrfehler und musste David Silvio Kühn an sich vorbeiziehen lassen. Der Pink Panther versuchte, an Seitz dranzubleiben und hielt auch Kontakt zu Kühn. Allerdings konnte er seinen Rückstand nicht so entscheidend verringern, um einen Angriff auf Kühn zu starten. Rohde musste sich dann in den Folgerunden eher nach hinten orientieren, da Kevin Krüger die Lücke zu Rohde schließen und richtig Druck auf ihn ausüben konnte. Immer wieder zeigte sich Krüger im Rückspiegel des pinken Aston Martin. Lukas Rohde verteidigte seine Position zwar stark, musste Krüger kurz vor Rennende dann aber doch passieren lassen. Ganz vorne waren die Positionen bezogen. Niclas Nawroth fuhr einen ganz souveränen Start-Ziel-Sieg ein und konnte sich darüber hinaus auch noch einen Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde sichern. Damit machte er ein für sich perfektes Rennwochenende mit Pole Position, schnellster Rennrunde und Rennsieg perfekt. Felix Arndt wurde Zweiter und machte damit den McLaren-Doppelsieg perfekt. Als Dritter kam AUDI-Pilot Hendrik Stoldt ins Ziel und komplettierte das Treppchen. Patrick Seitz und David Silvio Kühn kamen als Vierter und Fünfter ins Ziel. Kevin Krüger und Lukas Rohde folgten auf den Plätzen 6 und 7. Helmut Rußbüldt im AUDI R8 GT3, sowie Thomas Lange und Jakob Kubbernuß, beide im Aston Martin Vantage Gt3, komplettierten die Top 10.
Durch dieses Rennergebnis konnte sich Niclas Nawroth den Sieg im ADAC Hansa/Schleswig-Holstein Sim-Racing-Pokal sichern.
Den Sieg in Liga 2 sicherte sich Marko Losch-Gediehn im Porsche 911 GT3 R, vor Azar Azizov im Aston Martin sowie Christian Steuer im AUDI.