ADAC Sunflower Rallye: Wiedersehensfreude nach der Zwangspause

ADAC Sunflower Rallye: Wiedersehensfreude nach der Zwangspause

Nicht nur Alltagsklassiker wie den Audi 100, sondern auch millionenteure Exoten wie dem Ferrari 250 GT Lusso gab es bei der diesjährigen Ausgabe zu bestaunen.

Die Sunflower Rallye feierte in diesem Jahr 20 -jähriges Jubiläum. Doch man im letzten Jahr pandemiebedingt aussetzen musste, wurde in Rostock die 19. Ausgabe gestartet. An zwei Wertungstagen wurden rund 360 Kilometer rund um die Hanse-Stadt zurückgelegt.

Dabei war lange nicht klar, ob die diesjährige Rallye überhaupt stattfinden kann. Während normalerweise die Vorbereitungen für die Rallye ein Jahr lang dauern, musste es in diesmal schneller gehen. Das Grundkonzept konnte zwar von der geplanten und ausgefallenen Ausgabe 2020 übernommen werden, trotzdem galt es, mit den Behörden, Hotels und Lokalitäten zu verhandeln und einig zu werde.

 „Wir haben ein 16-seitiges Hygienekonzept entworfen, um die nötigen Genehmigungen zu erhalten,“ erklärt Remo Schmidt, der Leiter für Jugend und Sport des ADAC Hansa.

Der Ablauf der Rallye wurde daher auch an vielen Stellen angepasst. So war der Start- und Zielbereich der Rallye abgesperrt, um einen größeren Zuschauerandrang zu unterbinden.

Trotz der Hürden und Einschränkungen war man froh, wieder eine Rallye durchführen zu können.

„Wer weiß, ob wir angesichts steigender Inzidenzwerte einen Monat später noch hätten starten dürfen?“, zeigte sich Adi Schlaak, Vorstand für Jugend und Sport erleichtert.

Insgesamt 53 Teams hatten sich angemeldet. Vom 102-jährigen Brisco Twenty Four bis zum Porsche 924 von 1980 reichte die Spannbreite. Größter Publikumsmagnet war der VW Bulli T1 im ADAC Look, der vom Vorsitzenden des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Ulrich Krämer gefahren wurde.

Über den Gesamtsieg freuen durfte sich allerdings andere: Ehepaar Blankenburg hatte mit ihren BMW 1602 Cabrio am Ende die wenigsten Strafpunkte kassiert und verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze.

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