ADAC Kart Masters kürt ersten Meister

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10.11.2016

ADAC Kart Masters kürt ersten Meister

Sonnige Sonntagsrennen in der Magdeburger Börde. 145 Fahrerinnen und Fahrer reisten zum vierten Saisonlauf in Oschersleben.

Die 1.018 Meter lange Strecke der Motorsportarena Oschersleben war am vergangenen Wochenende (6.-7.8.) Schauplatz der vierten Veranstaltung des ADAC Kart Masters. In abwechslungsreichen Rennen gab es fünf Doppelsieger. Bei den Schaltkarts fiel schon eine vorzeitige Titelentscheidung.

Die stärkste Kartrennserie Deutschlands biegt auf die Zielgerade ein. In der Motorsportarena Oschersleben traten 145 Teilnehmer zu den Wertungsläufen sieben und acht an. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner Sonnenseite. Abgesehen von einem kleinen Regenschauer am Samstagvormittag herrschten beste Bedingungen.

In den Rennen ging es gewohnt eng zu. Auf der langen Start und Ziel-Geraden gab es wieder zahlreiche Windschattenduelle. Die Nase vorne hatten am Sonntagabend Egor Litvinenko (Bambini), Petr Ptacek (OK Junior), Tim Tröger (OK), Gianni Meyer (X30 Junior), Justin Häußermann, Tobias Dauenhauer (beide X30 Senior) und André Matisic (KZ2). Auch im Titelkampf gab es schon eine Vorentscheidung: Matisic liegt bei den Schaltkarts in der Klasse KZ2 uneinholbar an der Spitze.

KZ2: André Matisic mit weiterem Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft
Nach trockenen Bedingungen während der freien Trainings, mussten sich die KZ2-Fahrer zum Qualifying auf eine feuchte Strecke einstellen. Am besten kam damit Lorenzo van Riet (Castricum/CRG Keijzer Racing Team) aus den Niederlanden zurecht. Doch bereits während der Heats meldete sich der aktuell Gesamtführende André Matisic (Hamburg/Solgat Motosport) zurück. Ein Dritter und Sechster Rang reichten ihm zur vorläufigen Pole-Position.

Aus der ersten Startreihe behauptete sich der Hamburger auch in den Finalrennen und ist in der Meisterschaft uneinholbar an der Spitze. "Für das verregnete Zeittraining waren wir nicht perfekt eingestellt. Danach haben wir aber an unsere zuletzt sehr guten Leistungen angeknüpft. Ich muss erst realisieren, dass wir nun schon vor dem Finale die Meisterschaft gewonnen haben. Ein großer Dank an meinen Mechaniker und das gesamt Team, alle haben einen super Job gemacht.", jubelte der BirelART-Pilot.

Bis kurz vor Ende des ersten Rennes lag Seppi Sedlmair (Garching/Spaett Motorsport) auf Rang zwei. Doch auf den letzten Metern wurde der Bayer langsamer und rutschte noch hinter Maximilian Paul (Dresden/NKS for Racing) und Douglas Lundberg (Abbekas/Mach1 Motosport) auf Platz vier zurück. Als Fünfter schloss Rainer Machmer (Bünde/SRP Racing Team) die Pokalränge ab. Entgegen des Auftaktes, waren die Positionen im zweiten Lauf früh bezogen. Hinter Matisic reihten sich Paul, Lundberg, Toni Tschentscher (Hohenstein-Ernstthal/SRP Racing Team) und Machmer ein.

Meisterschaftsstand KZ2 nach 8 von 10 Läufen:
1. André Matisic (213 Punkte)
2. Tom Lorkowski (124 Punkte)
3. Toni Tschentscher (115 Punkte)
4. Lucas Speck (108 Punkte)
5. Seppi Sedlmair (91 Punkte)

 

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