ADAC Team Hansa Fahrer Philipp Freitag beim Moto3 Northern Europe Cup
31.08.2016

ADAC Team Hansa Fahrer Philipp Freitag beim Moto3 Northern Europe Cup

Die beiden Rennen des ADAC Moto3 Northern Europe Cups im Rahmen der German Speedweek in Oschersleben erwiesen sich als Hitzeschlachten mit großen Kampfgruppen. Philipp Freitag (Buchholz in der Nordheide, Team „F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt“) hatte zwar ein gutes Tempo, kam aber über einen vierten Platz nicht hinaus.

Den Rahmen für das Rennwochenende bildete das gut besuchte Langstrecken-WM-Finale, die „German Speedweek“ in der Motorsport Arena Oschersleben, mit einem 8-Stunden-Rennen der FIM Endurance World Championship. Die gesamte Veranstaltung war von heißen Temperaturen um 35 °C im Schatten geprägt, was eine extreme Belastung für die Fahrer bedeutete.
In Moto3 Northern Europe Cup traten 23 Starter aus acht Nationen an, 19 in der Standard-Klasse mit einer praktisch unveränderten Honda NSF250R und vier in der offenen GP-Klasse. Da das Überholen auf dem kurvigen, 3.667 m langen Kurs mit seinen nur kurzen Geraden sehr schwierig ist, galt es, im Qualifying eine gute Grundlage zu legen. Philipp Freitag gelang es allerdings nicht, seine guten Sektorzeiten zu einer perfekten Runde zu kombinieren: Der Buchholzer landete lediglich auf Platz neun in der Gesamtwertung und damit in der dritten Reihe. Sechs Standard- und zwei GP-Maschinen standen vor ihm in der Startaufstellung.

Im ersten Rennen konnte der Pole Setter Simon Jespersen (Dänemark) enteilen, während dahinter GP-Pilot Ernst Dubbink (Niederlande) zunächst eine Gruppe aus vier Standard-Piloten anführte, innerhalb derer die Positionen ständig wechselten: Kevin Orgis (Kiefer Racing Team), Dirk Geiger (Kiefer Racing Team), Matthias Meggle (Dynavolt Intact GP Junior Team) und Philipp Freitag. Die Positionskämpfe hielten die vier Kontrahenten derart auf, dass Dubbink sich bald löste und nachfolgende Fahrer von hinten aufschlossen: Sander Kroeze (Niederlande) und Toni Erhard gelang es, in die Gruppe hineinzustechen. Leidtragender war Philipp Freitag, der am Ende der neuen Gruppe nur Platz sieben in der Standardwertung erzielte.

Das zweite Rennen musste kurz nach dem Start wegen eines schweren Sturzes von Ernst Dubbink abgebrochen werden. Das Rennen wurde ohne ihn neu gestartet und von 17 auf 15 Runden verkürzt. An der Spitze konnte diesmal niemand enteilen: Es bildete sich eine schnelle Fünfergruppe, bestehend aus Jespersen, Meggle, Geiger, Orgis und Freitag. Die fünf Piloten setzten sich mit 1‘34“er Rundenzeiten vom Rest des Feldes ab. In der letzten Runde schied Meggle mit einem technischen Problem plötzlich aus. Aufgrund einer Überrundung geriet Freitag geringfügig aus der Schlagdistanz und überquerte dann knapp hinter Orgis, Jespersen und Geiger die Ziellinie.

Freitag zeigte sich enttäuscht: „Ich wusste, dass Oschersleben schwierig sein würde. Der Stop-and-Go-Charakter liegt mir nicht, und viele Piloten kennen diese Strecke besonders gut. Dennoch hatte ich gehofft, es diesmal aufs Podium zu schaffen, nachdem ich es schon im letzten Jahr in der IDM Moto3 knapp verpasst hatte.“ Teamchef Frank Koch (45) relativiert das Ganze: „Ich bin mit Philipps Fahrleistungen zufrieden, denn das erforderliche Tempo war da. Natürlich hätten wir uns bessere Platzierungen gewünscht, doch es waren knappe Entscheidungen: Im ersten Rennen fehlten 1,4 Sekunden auf Platz zwei, im zweiten Rennen nur 1,0 Sekunden auf den Sieg.“

Das nächste Rennwochenende des ADAC Moto3 Northern Europe Cups findet vom 23.-25. September im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Hockenheimring statt.

Profi-Rennsport & Marketing Philipp Freitag
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