07.09.2015

Gullydeckel kostet ADAC TEAM Hansa Fahrer Maxi Buhk Doppelsieg in Portugal

Im Motorsport gibt es nichts, was es nicht gibt – diese Erfahrung macht Bentley-Werksfahrer Maximilian Buhk beim Rennen der Blancpain Sprint Series in Portimão in Portugal. Ein loser Gullydeckel kostete Buhk und Teamkollege Vincent Abril im Bentley Continental GT3 den möglichen dritten Sieg in Folge. Buhk hatte in Portugal dennoch Grund zum Jubeln, denn im ersten von zwei Rennen an der Algarve feierte er seinen zweiten Laufsieg in diesem Jahr. Zwei Rennwochenenden vor Schluss hat Buhk so weiterhin Chancen auf den Titel.

Das fünfte Wochenende der hart umkämpften GT-Serie in Portugal stand ganz im Zeichen des Titelduells. Nach seinem ersten Saisonsieg in Moskau Anfang Juli ist Buhk engster Verfolger der beiden Tabellenführer Laurens Vanthoor/Robin Frijns (Audi). Dank einer brillanten Leistung des 22-Jährigen und von Teamkollege Vincent Abril stand das Duo auch in Portimão ganz oben auf dem Podest. Buhk setzte sich im ersten Rennen in einem packenden Duell gegen Tabellenführer Frijns durch und siegte. „Robin war etwas schneller als ich, weshalb ich mich nicht an der Spitze absetzen konnte“, beschrieb Buhk. „Er hat mit allen Mitteln versucht, mich zu überholen. Einmal lag er kurz vorn, doch ich habe diese Attacke von ihm erwartet und war deshalb vorbereitet.“

Im Haupt-Rennen am Sonntag deutete erneut alles auf einen weiteren Sieg des schnellen Bentley-Duos Buhk/Abril hin. Zur Rennhalbzeit machte den beiden Bentley-Piloten jedoch eine Safety-Car-Phase einen Strich durch die Rechnung. Buhk lag mit deutlichem Vorsprung von mehr als acht Sekunden an der Spitze, als das Safety-Car auf die Strecke ging, da ein loser Gullydeckel befestigt werden musste. Das egalisierte den Vorsprung von Buhk, dessen Teamkollege Abril sich nach dem Fahrerwechsel und einem nicht ganz optimalen Boxenstopp auf Rang vier wieder fand. Der Monegasse brachte den Bentley schließlich auf Rang vier ins Ziel.

„Schade, dass es im zweiten Rennen nicht auch zum Sieg gereicht hat, denn die Performance war da“, so Buhk. „Wir haben in der Box etwas Zeit liegen lassen und auch unsere Boxenstrategie war vielleicht nicht ganz optimal, war ohne die Safety-Car-Phase wäre der Sieg aber dennoch drin gelegen. Leider kam das Safety-Car zum für uns denkbar ungünstigsten Moment.“

Zum nächsten Rennen im italienischen Misano (2. bis 4. Oktober) reist Maximilian Buhk als Zweiter in der Meisterschaft. Mit 83 Punkten liegt der Bentley-Werksfahrer 26 Zähler hinter den Tabellenführern.

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