ADAC Team Hansa Fahrer Philipp Freitag: Podestplatz in Assen
13.08.2015

ADAC Team Hansa Fahrer Philipp Freitag: Podestplatz in Assen

Auf dem TT Circuit in Assen musste Philipp sich aus der dritten Reihe nach vorne kämpfen. Nach einem mäßigen Start versuchte er im Windschatten des tschechischen GP-Piloten Martin Gbelec (Ariane Racing Factory) auf den Niederländer Walid Soppe (Ernst Dubbink Eveno racing) und den Berliner Tim Georgi (Team Freudenberg), die Führenden in der der Standard-Klasse, aufzuschließen. Dies funktionierte nicht, denn Gbelec’s Tempo war nicht ausreichend. Sich von ihm abzusetzen erwies sich aber als aussichtslos, weil seine leistungsstärkere GP-Maschine nach jedem Überholmanöver auf der nächsten Geraden wieder vorbeizog. So blieb es bis zum Schluss bei Platz drei in der Standard-Wertung.

Das gesamte Rennwochenende fand bei Sonnenschein und regem Zuschauerzuspruch statt. Philipp rechnete sich beste Chancen aus, weil er den 4,5 km langen Kurs gut kennt. Doch nach ersten vielversprechenden Trainingssitzungen ging es im Qualifying nicht mehr richtig vorwärts, zudem nahmen in der GP-Klasse zusätzlich Gaststarter aus Frankreich und den Niederlanden teil, die schnelle Rundenzeiten fuhren und damit die vorderen Plätze in der Startaufstellung streitig machten. Mit der Startposition sieben verpasste Philipp die zweite Startreihe und hatte mit Tim Georgi (Position 3) und Walid Soppe (Position 5) zwei Gegner aus der Standard-Klasse vor sich.

Am Renntag war Philipp trotz eines Wespenstichs am Vorabend gut in Form: Das Team hatte nach Auswertung der aus den Trainings gewonnenen Daten und Erkenntnisse noch einmal die Übersetzung geändert, und bereits im Warm-up konnte Philipp problemlos seine Qualifikationszeit unterbieten. Nach dem Rennstart, der nicht optimal verlief, bremste er den dänischen Standard-Piloten Simon Jespersen aus. Danach kämpfte er mit den GP-Piloten Martin Gbelec (Tschechien) und Loris Cresson (Frankreich). Während er sich von Cresson distanzieren konnte, gelang ihm dies mit Gbelec nicht. Da das Duo Soppe/Georgi aber in Sichtweite war, schöpfte er Hoffnung, gemeinsam mit dem Tschechen die Lücke schließen zu können. Doch rasch stellte sich heraus, dass dieser ihn aufhielt und der Abstand zur Spitze größer wurde. Es gab drei Passagen, in denen Philipp deutlich schneller war als Gbelec. Doch dieser konnte dank seiner Motorleistung jedes Überholmanöver stets kontern. In der Schlussphase des Rennens ging Philipp mit Blick auf die Meisterschaft  kein Risiko mehr ein und überquerte eine Zehntel hinter Gbelec die Ziellinie. Er wurde damit Gesamtsechster und in der für ihn entscheidenden Standard-Wertung Dritter hinter Soppe und Georgi.

Das nächste Mal startet die IDM Moto3 im Rahmen der German Speedweek vom 20. bis 23. August in der Motorsport Arena Oschersleben.


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im Motorradstraßenrennsport
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