Philipp Freitag: Kollision in der ersten Kurve
17.06.2015

Philipp Freitag: Kollision in der ersten Kurve

Beim IDM Moto3 Rennen auf dem Nürburgring wurde Philipp Freitag nach dem Start in der ersten Kurve gerammt und musste anschließend dem Feld hinterhereilen. Er schaffte es, bis auf Position vier in seiner Wertungsklasse vorzufahren. In der Moto3 Standard Meisterschaft belegt er aktuell den dritten Rang.

Zum Moto3 Rennen auf der 3,6 km langen Kurzanbindung des Nürburgrings reisten 14 Starter aus fünf Nationen an, zehn Standard- und vier GP-Piloten. Bei seinem Debüt auf dem Kurs in der Eifel verpasste Philipp Freitag (Team F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt) knapp die zweite Startreihe: Im ersten Qualifying nutzte der 17-Jährige das kurze Zeitfenster vor dem einsetzenden Regen nicht richtig, im zweiten Qualifying kassierte er an einer Curb-Kante einen schmerzhaften Schlag gegen sein Knie und verlor den Knieschleifer, was ihn aus dem Rhythmus brachte. Am Ende lag er mit der fünftschnellsten Rundenzeit der Standard-Klasse auf Gesamtposition sieben.

Am Rennsonntag gab es bei strahlend blauem Himmel einen respektablen Zuschauerandrang. Philipp Freitag konnte mit einem ausgezeichneten Start glänzen und sich mit seiner Honda NSF250R direkt hinter seinen Konkurrenten Matthias Meggle (D) setzen, der am Ende der Geraden der vorderste Standard-Pilot war. Kurz vor dem Einlenkpunkt erhielt er dann aber einen heftigen Rammstoß von hinten rechts: Leon Czichos (D) hatte offenbar den Bremspunkt verpasst und die Kontrolle über seine Maschine verloren. Er touchierte erst Walid Soppe (NL), dann kollidierte er stürzend mit Freitag. Um selbst einen Sturz zu vermeiden, musste der Buchholzer zunächst geradeaus fahren, um dann eine Linksschleife in der Auslaufzone ziehen zu können. Freitag eilte anschließend dem Feld hinterher und schaffte es im Verlauf des 17 Runden langen Rennens, fünf Konkurrenten zu überholen, von denen lediglich Simon Jespersen (DEN) ernsthaft versuchte, Widerstand zu leisten.

„Der Stoß war so heftig, dass ich dachte, das ganze Heck wäre zerstört.“ berichtete Freitag später. Tatsächlich stellte sich heraus, dass das Rahmenheck verbogen war, was für ein etwas ungewohntes Fahrgefühl gesorgt hatte. Teamchef Frank Koch (44) stellte aber rasch fest: „Die Schäden am Motorrad sind überschaubar und schnell zu beheben.“

Das nächste Rennen findet am 5. Juli auf dem Hungaroring in Ungarn statt. Co Team Leader Hannes Allwardt (24) meint dazu: „Logistisch wird das eine echte Herausforderung, weil nur eine Woche später das Rennen auf dem Sachsenring folgt.“

Kontakt:
Profi-Rennsport & Marketing Philipp Freitag
Lohbergenstaße 34
21244 Buchholz in der Nordheide
Ansprechpartner: Dr. Alexander Freitag
Telefon: 0162 / 10 62 962
info@motonord.de

zurück
 

 

Impressum/Datenschutz | © 2016 ADAC Hansa e.V. | Newsletter bestellen