08.05.2015

ADAC 95. Internationales Teterower Bergringrennen

Zum Pfingstwochenende am 23. und 24 Mai findet es wieder statt: Das Internationale Teterower Bergringrennen. Zum fünfundneunzigsten Mal der Grasbahnsport-Höhepunkt in Europa und seit 1930 für jeden Bahnsportfan ein Muss!
Schon am Sonnabend werden 13. Rennläufe angeboten, die von Quads, Motor-Crossern und Grasbahnmaschinen der Solo- und Seitenwagenklasse ausgetragen werden. Nach dem Training am Morgen ist ab 13 Uhr das ersten Rennen vorgesehen. Der Höhepunkt dieses ersten Tages ist der Lauf um den "Pokal der Nationen". Hier starten aus jedem gemeldeten Land die zwei im Training ermittelten zeitschnellsten Lizenzfahrer der 500 ccm Grasbahnklasse. Im letzten Jahr gewann diesen, zum ersten Mal ausgetragenen Rennlauf der für Teterow startende Enrico Janoschka.

Der Pfingstsonntag, Start ist um 12 Uhr, weist einige Neuerungen gegenüber den Vorjahren auf. Neben den Vorläufen der schon genannten Motorsportklassen, werden in der Königsdisziplin zwei neue Trophäen vergeben. Im Rennen 7 geht es um den "Simon Wigg Pokal". Gewidmet ist dieser Lauf dem Sandbahnweltmeister, der auf dem Bergring mehrmaliger Gewinner des "Goldenen Helms" und des "Bergringpokals" war und der noch immer den Rekord der 1877 m langen Bahn über eine Runde von 121,795 km/h hält. Dieses Rennen ist den ausländischen Rennfahrern vorbehalten. Der letzte, sogenannte "Gästelauf" wurde beim 38. Bergringrennen 1958 ausgefahren und vom Hamburger Walter Gernert gewonnen. Wird es dieses Mal Dirk Fabriek aus den Niederlanden (Gewinner des "Grünen Bandes" 2013) oder Antonin Klatovsky aus Tschechien (Bergringpokalgewinner 2007) sein, die diesen Pokal erobern? Vielleicht gibt es ja auch einen Überraschungssieger aus England.
Im Rennen 8 erhält der Gewinner den "Carl Schröder Pokal". Diese Trophäe erinnert an den Mitbegründer des Bergrings und damaligen Vorsitzenden des 1930 gegründeten "Teterower Motofahrer Clubs". Zum ersten Mal in der Geschichte der Rennbahn starten hier die zwölf zeitschnellsten, im Training ermittelten, deutschen Fahrer. Kann sich auch dieses Jahr Enrico Janoschka auf der bergigen Bahn durchsetzen? Seine bisherigen Leistungen sprechen Bände: 2006 holte er sich den letzten "Goldhelm" und bisher konnte der Grasbahnspezialist viermal das "Grüne Band" und den "Bergringpokal" mit nach Hause nehmen. Vielleicht sind es aber auch Andere, welche den schwierigen Kurs ebenfalls locker unter 1 Minute umrunden können, die den Deutschland-Lauf gewinnen. Stephan Katt aus Schwarme, Christian Hülshorst aus Lüdinghausen (Bergringpokalgewinner 2003) und Dennis Stübe aus Teterow (Bergringpokalgewinner 2013) stehen ganz oben auf der Favoritenliste.

Im Speedcross Finale kann sich der Gewinner des Rennens auf den "Teterower Hechtjungenpokal" freuen und selbstverständlich geht es beim 95. Teterower Bergringrennen auch wieder im Finale der 500 ccm Grasbahnmaschinen um das "Grüne Band" und am Ende dieses mit 15 Rennläufen vollgepackten Pfingstsonntags im Handicap um den 58. "Bergringpokal".

Diese zwei Tage Rennsportspektakel vom Feinsten schließen einen weiteren motorsportlichen Höhepunkt ein. Am Samstagabend findet um 19 Uhr in der neben dem Bergring liegenden "Bergringarena" ein Speedwayrennen der Extraklasse statt: Der Kampf um den 14. Auerhahnpokal. Genannt haben für diese Flutlichtveranstaltung Spitzenfahrer aus 10 Nationen.

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