Der MC Güstrow empfängt am 11. April die Weltspitze im Speedway
10.04.2015

Der MC Güstrow empfängt am 11. April die Weltspitze im Speedway

Die polnische Agentur OneSport Media wirbt für das Rennen um die Speedway Best Pairs mit dem Slogan: „Die besten Fahrer der Welt!“ und das ist für das Rennen am 11. April mit Start um 20:00 Uhr im Güstrower Stadion wahrlich nicht übertrieben. Das Teilnehmerfeld ist mit Superlativen kaum zu beschreiben. So wird es zum Aufeinandertreffen des Weltmeisters – Greg Hancock aus den USA – und des Europameisters - Emil Sayfutdinov aus Russland – kommen und dieses Duell gibt es weder in der EM-Serie noch im Speedway Grand Prix zu erleben. In fast jedem Lauf wird ein Grand Prix Pilot, also ein Fahrer, der in diesem Jahr um die Weltmeisterschaft kämpft, dabei sein. Im Team USA ist das natürlich der amtierende Weltmeister, der zusammen mit seinem Landsmann Gino Manzares in Güstrow an den Start rollt. Im australischen Team sind es Chris Holder und Troy Batchelor, bei den Schweden Andreas Jonsson und Thomas H. Jonasson. Auch die beiden Dänen, der dreifache Weltmeister und letztjährige Sieger in Güstrow Nicki Pedersen mit Niels-Kristian Iversen starten im Grand Prix. Im polnischen Team ist Jaroslaw Hampel als GP-Teilnehmer dabei.

Das Rennen in Güstrow ist der zweite Lauf der Serie. Am 28. März fand im polnischen Torun das erste Aufeinandertreffen statt und unter den sechs gesetzten Teams kam es zu den erwarteten engen und spannenden Auseinandersetzungen.

So konnte der Weltmeister Greg Hancock gleich seine ersten beiden Läufe gewinnen, baute dann jedoch etwa ab und so kommen die Amerikaner mit dem sechsten Platz in der Zwischenwertung in die Barlachstadt. Auf dem fünften Platz liegt derzeit Russland, bei dem zwar die Laguta-Brüder gut ins Rennen fanden, aber der Europameister Emil Sayfutdinov überhaupt nicht richtig zurechtkam. Mit seinen im Vorjahr erworbenen Bahnkenntnissen könnte das aber in Güstrow schon wieder anders sein. Den vierten Platz holten sich die Schweden, bei denen vor allem der schwedische Meister Thomas H. Jonasson zu gefallen wusste. Er kam auf fast doppelt so viele Punkte wie sein Partner Andreas Jonsson, der aber auch über Erfahrungen auf dem Güstrower Oval aus dem Vorjahr verfügt.

Den untersten Platz auf dem Podest sicherten sich die Titelverteidiger. Australien hatte in Jason Doyle seinen besten Mann, auch wenn Chris Holder, den schon wieder eine Verletzung plagte, immer besser mithalten konnte.

Das polnische Team musste sich als Zweiter der Vorrunde erst über den Hoffnungslauf ins Finale kämpfen. Das gelang auch dank eines bärenstarken Jaroslaw Hampel, der insgesamt der punktbeste Einzelfahrer war. Einen enttäuschenden Auftritt legte der polnische Meister Krzysztof Kasprzak mit zwei letzten Plätzen hin. Als Konsequenz wurde er an dem Tag und auch für Güstrow vom Manager Marek Cieślak durch Piotr Pawlicki ersetzt. Als dritter Fahrer reist nun Bartosz Zmarzlik, der im Vorjahr der Grand Prix in Gorzow gewann, in die Barlachstadt.

Den Sieg holten sich sehr eindrucksvoll die beiden amtierenden Team-Weltmeister Nicki Pedersen und Niels-Kristian Iversen aus Dänemark. Da Nicki Pedersen schon weiß, wie man in Güstrow gewinnt, wird er sich bestimmt genauso wie viele tausende Zuschauer auf den zweiten Lauf der Best Pairs freuen.

Für das deutsche Team wurden der derzeit international erfolgreichste deutsche Fahrer Martin Smolinski sowie Kai Huckenbeck und Tobias Busch nominiert, die sich beide beim Osterpokal an gleicher Stellen den richtigen Schwung für dieses Großereignis holten.

Eine Veranstaltung in dieser Qualität hat Güstrow noch nicht erlebt und das Fahrerfeld ist nicht nur eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letztjährigen EM-Lauf sondern in dieser Stärke auch in kaum einem anderen Wettbewerb zu erleben. So ist die Aussage der polnischen Agentur, die mit ihrem Engagement die Speedway-Rennen zu einzigartigen Events werden lässt, nicht nur ein Werbeslogan, sondern die zutreffende Beschreibung für die Speedway Best Pairs.

Official starting list – Güstrow, 11. 04. 2015

Russia:
1. Grigorij Laguta
2. Emil Sajfutdinow
15. Artem Laguta

Germany:
3. Martin Smolinski
4. Kai Huckenbeck
16. Tobias Busch

Denmark:
5. Nicki Pedersen
6. Niels Kristian Iversen
17. Mikkel Bech

Australia:
7. Chris Holder
8. Troy Batchelor
18. Dakota North

Sweden:
9. Andreas Jonsson
10. Tomas H. Jonasson
19. Peter Ljung

Poland:
11. Jarosław Hampel
12. Piotr Pawlicki
20. Bartosz Zmarzlik

USA:
13. Greg Hancock
14. Gino Manzares

Text
Gunnar Mörke
Pressesprecher MC Güstrow e.V. im ADAC
Gunnar.Moerke@hamburg.de
Tel./Fax: 040/27142823
Mobil: 0172-3265927

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