ADAC Team Hansa Fahrer, Mattis Pluschkell beim herausfordernden Finale am Hockenheimring

ADAC Team Hansa Fahrer, Mattis Pluschkell beim herausfordernden Finale am Hockenheimring

Hockenheim, 20.10.2024 – Das letzte Rennwochenende der ADAC GT4 Germany 2024 auf dem Hockenheimring bot für Mattis, seinen Teamkollegen Luca und das Team von BWT Mücke Motorsport eine Reihe von Herausforderungen. Trotz einer soliden Leistung in den Rennen wurde das Potenzial durch technische Probleme und Rennunfälle leider nicht vollständig in Ergebnisse umgewandelt.

Freitagstraining: Technische Probleme und wenige Runden

Der Auftakt ins Wochenende verlief nicht wie geplant. Im Freien Training am Freitag sorgten technische Probleme am Fahrzeug für eine stark eingeschränkte Streckenzeit. Dies bedeutete, dass das Team nur wenige Runden drehen konnte und wichtige Zeit für die Feinabstimmung des Setups verlor. Trotzdem blickte man optimistisch auf die bevorstehenden Sessions.

Qualifying 1: Platz 9 für Luca, zweitbester Mercedes

Das Qualifying 1 am Freitag wurde von Luca gefahren. Mit einer soliden Leistung sicherte er sich den 9. Startplatz und war damit der zweitbeste Mercedes im Feld. Trotz der begrenzten Vorbereitung aus dem Freien Training zeigte das Team eine respektable Performance.

Rennen 1: Starke Aufholjagd, unglücklicher Ausfall kurz vor Schluss

Im ersten Rennen übernahm Luca den Start und brachte das Auto, nach harten Kämpfen auf Position 10 liegend in die Box zur Übergabe an Mattis. Dieser startete eine starke Aufholjagd und fuhr bis auf Platz 7 vor, wobei das Team als bestplatzierter Mercedes im Feld glänzte. Kurz vor Ende des Laufs wurde das Auto jedoch durch einen Rennunfall unglücklich aus dem Rennen genommen. Dank der daraus resultierenden Roten Flagge wurden Mattis & Luca dennoch auf Platz 10 gewertet und konnten somit ein paar Punkte mitnehmen.

Qualifying 2: Mattis fährt auf P10, verlorene Top-Zeit durch Tracklimitverstoß

Am Sonntag war es Mattis, der im Qualifying 2 antrat. Er zeigte eine starke Pace und fuhr eine Rundenzeit, die für den vierten Startplatz gereicht hätte. Leider wurde diese schnelle Runde aufgrund eines Tracklimitverstoßes gestrichen, was das Team zurück auf Startplatz 10 warf. Ein enttäuschender Ausgang, der nicht die wahre Pace widerspiegelte.

Rennen 2: Aufholjagd und schwieriger Schluss, Platz 11 im Ziel

Im zweiten Rennen zeigten die Jungs erneut Kampfgeist. Von Startplatz 10 arbeitete sich Mattis bis auf Position 7 vor, wieder als bester Mercedes im Feld. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Luca das Steuer, musste jedoch feststellen, dass das Auto durch einen leichten Schaden an der vorderen rechten Radaufhängung beeinträchtigt war. Trotz der Schwierigkeiten brachte Luca den Mercedes auf Platz 11 nach Hause.

Fazit: Viel Kampf, aber das Pech blieb treu

„Es war ein hartes Wochenende für uns,“ resümiert Mattis. „Trotz technischer Probleme und unglücklicher Zwischenfälle haben wir immer wieder gezeigt, dass wir die Pace haben, um vorn mitzufahren. Es ist schade, dass wir das nicht in die Ergebnisse umsetzen konnten, aber das Team hat hart gekämpft, und wir haben bis zum Schluss alles gegeben.“

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