Nachbericht
Niclas Nawroth mit perfekter Vorstellung in Paul Ricard – Pole-Position, schnellste Runde und Rennsieg
McLaren-Pilot Niclas Nawroth konnte auf der französischen Rennstrecke erneut das Triple feiern und damit die maximale Punktzahl im Kampf um die Meisterschaft mitnehmen. Nach einer super Vorstellung sicherte er sich jeweils die Punkte für die Pole-Position, den Rennsieg und die schnellste Rennrunde.
Bereits im Qualifying zeichnete sich ab, dass erneut mit McLaren zu rechnen ist. Niclas Nawroth fuhr Pole-Position mit 1:53,604 und holte sich damit 3 Zusatzpunkte für die Meisterschaft. Eine Zehntelsekunde hinter ihm belegte Felix Arndt, ebenfalls im McLaren 720s GT3, den zweiten Platz. David Silvio Kühn im Mercedes AMG GT3 wurde Dritter. Arndt und Kühn sicherten sich jeweils 2 bzw. 1 Zusatzpunkt für die Meisterschaft. Es konnte ein spannender Rennstart erwartet werden, da auch die Zeitabstände der schnellsten 9 Piloten bei 1 Sekunde lagen.
Der Rennstart verlief äußerst diszipliniert. Nawroth verteidigte sich vor Arndt und Kühn, dahinter folgte Henrik Stoldt im AUDI R8 sowie Pink Panther Lukas Rohde im Aston Martin Vantage GT3. Erneut sehr viel Pech am Start hatte Jan Wenninger, der von Platz 9 gestartet einige Plätze gut machen konnte in den ersten Kurven, dann jedoch durch einen Kontrahenten gedreht wurde und das Rennen vom letzten Platz aus wieder aufnehmen musste. Umso beachtlicher, dass Wenninger sich nach nur wenigen Runden wieder in die Top 10 zurückkämpfen konnte. Auch Gaststarter Gerhard Völzer zeigte mit Platz 5 im Qualifying wieder eine starke Vorstellung. Kurz nach Rennbeginn jedoch verlor er einige Plätze und schied dann nach der ersten Runde aus. Es war nicht erkennbar, was zu seiner Aufgabe geführt hat. Völzer musste das Rennen jedoch beenden. Lukas Rohde verlor seinen 5. Platz in den folgenden Runden an Kevin Krüger, ansonsten passierte auf den vordersten Plätzen nicht viel. Ebenfalls einen guten Job machte Patrick Seitz im Bentley Continental, der bis auf den 6. Platz vorfahren konnte. Hinter ihm folgten dann gegen Rennhälfte Jakob Kubbernuß, Jan Wenninger, Thomas Lange und Klar Holger auf den ersten 10 Plätzen.
Bis zum Rennende fuhr Niclas Nawroth einen Vorsprung von knapp 10 Sekunden auf Verfolger Felix Arndt raus. Nawroth konnte schlussendlich einen sehr souveränen Start-Ziel-Sieg feiern und fuhr darüber hinaus auch noch die schnellste Rennrunde, für welche er sich einen weiteren Zusatzpunkt sichern konnte. Damit machte Nawroth erneut den Hattrick aus Pole-Position, Rennsieg und schnellster Rennrunde perfekt. Umso spannender wurde es dann im Kampf um Platz 2. David Silvio Kühn konnte Felix Arndt unter Druck setzen und ein paar Runden vor Schluss noch überholen und sich den zweiten Platz sichern. Der Mercedes-Pilot lieferte damit eine ganz starke Vorstellung ab und holte sich wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Hinter Arndt kam Henrik Stoldt nach einem eher unauffälligen Rennen auf dem 4. Platz ins Ziel, gefolgt von Kevin Krüger im Aston Martin auf Platz 5.
Patrick Seitz und Jakob Kubbernuß folgten auf den Plätzen 6 und 7. Jan Wenninger beendete seine Aufholjagd auf einem starken 8. Platz. Die Top 10 komplettierten Thomas Lange und Tobias Dörfler im einzigen BMW M6 im Feld. Mit diesem Ergebnis waren insgesamt 7 verschiedene Fahrzeughersteller in den Top 10 vertreten. Der Meisterschaftskampf ist weiterhin vollkommen offen. Das nächste Rennen findet am 14. Juli 2021 auf dem Dünenkurs in Zandvoort, Niederlande statt. Es darf also mit Spannung erwartet werden, welches Fahrzeug dort am schnellsten ist.
Den Sieg in Liga 2 sicherte sich Erik Schnieber im Aston Martin Vantage GT3, vor Marco Losch-Gediehn im Porsche 911 GT3R sowie Thomas Arndt, ebenfalls im Aston Martin Vantage GT3.
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