Jähes Rennende für ADAC Team Hansa Fahrer, Maxi Buhk, nach starker Aufholjagd
28.07.2020

Jähes Rennende für ADAC Team Hansa Fahrer, Maxi Buhk, nach starker Aufholjagd

Dassendorf, 26. Juli 2020:
Maximilian Buhk und das Team GetSpeed Performance sind beim Auftakt zum „GT World Challenge Europe Endurance Cup“ im italienischen Imola für eine starke Aufholjagd schlecht belohnt worden. Auf dem guten sechsten Rang liegend, wurde Buhks Teamkollege Fabian Schiller (23, Troisdorf) rund 50 Minuten vor Ende des 3-Stunden-Rennens von einem Kontrahenten ins Kiesbett befördert und musste den Mercedes-AMG GT3 vorzeitig abstellen.

Dass auf der 4,9 km langen früheren Grand-Prix-Strecke an der Piazza Ayrton Senna da Silva rund 40 Kilometer südöstlich von Bologna mit harten Bandagen gekämpft werden würde, hatte sich schon im Training abgezeichnet. Nach dem dreigeteilten Qualifikationstraining, in dem jeder der drei Piloten eines Teams je einen Abschnitt bestreitet, woraus am Ende eine Durchschnittszeit errechnet wird, rangierten nicht weniger als 30 der insgesamt 46 GT3-Boliden innerhalb einer Sekunde. Mit einem Rückstand von weniger als sieben Zehntelsekunden auf die Pole-Position fanden sich Buhk, Schiller und Alessio Lorandi (21, Italien) auf dem enttäuschenden 21. Startplatz wieder.

Im Rennen indes drehte das deutsch-italienische Trio mächtig auf. Bei rund 30 Grad Luft- und 40 Grad Asphalt-Temperatur machte der knallgelbe Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 100 dank einer annähernd fehlerlosen Fahrt der Piloten und perfekter Boxenarbeit der GetSpeed-Crew Position um Position gut und hatte sich bereits auf den sechsten Rang nach vorne gekämpft, als es zum eingangs erwähnten Rencontre mit dem Mitbewerber kam.

Doch nicht nur deswegen war Maxi Buhk am Sonntagnachmittag mächtig bedient. Sein Startstint war wegen diverser Zwischenfälle auf der Rennstrecke von nicht weniger als drei Full Course Yellow/Safety Car-Phasen unterbrochen worden. Nur kumuliert etwa 23 Minuten konnte der 27-jährige Hamburger im Renntempo absolvieren, bevor die GetSpeed-Teamleitung – wie alle anderen Equipen – ihren Startfahrer während der dritten Neutralisation schon nach rund 50 Minuten zum ersten Routinestopp und Fahrerwechsel an die Box beorderte.

„Einfach abhaken“, lautete Buhks nüchternes Fazit. „Schade, ein fünfter oder sechster Platz wäre von da hinten ein tolles Ergebnis gewesen, aber wir können’s nun eben nicht mehr ändern. Im Training hatte ich mich zunächst etwas schwergetan. Erst hatten wir keine perfekte Pace im Auto, dann ist bei mir das Qualifying danebengegangen. Im Rennen waren wir so schnell wie alle anderen und kamen gut nach vorne, weil wir auf der Strecke und an den Boxen keine Fehler gemacht haben. Genau das war unser Ziel gewesen, von daher können wir mit unserer Leistung insgesamt zufrieden sein. Und wir haben als neues Team in der GT World Challenge sehr viel gelernt, was die gesamte Herangehensweise in dieser Meisterschaft angeht. Wenn wir alles sauber analysieren und umsetzen, wird auch in diesem extrem ausgeglichenen Teilnehmerfeld mit uns zu rechnen sein.“

Den nächsten Einsatz mit GetSpeed Performance absolviert Maximilian Buhk zunächst jedoch am 29. August, wenn beim zur Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) zählenden 6-Stunden-Rennen die Generalprobe für die 24 Stunden Nürburgring (26./27. September) stattfindet. Seine Teamkollegen beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife sind Fabian Schiller, Maximilian Götz und Raffaele Marciello.

Quelle:
Weitere Informationen: www.maximilian-buhk.de
Bilder: Mercedes-AMG
Pressekontakt:
Marcus Lacroix
 media@maximilian-buhk.de
 +49-(0)172/7404562


 

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