Biker setzen beim HH MOGO ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit
02.06.2017

Biker setzen beim HH MOGO ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit

Foto-Aktion von „Runter vom Gas“ lädt am 11. Juni 2017 zum Mitmachen ein.

Berlin, 1. Juni 2017 – Unter dem Motto „Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht“ laden das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ alle Teilnehmer des Motorradgottesdienstes (MOGO) in Hamburg ein, sich mit einem eigenen Foto an der Aktion zu beteiligen. Das Buchholzer Nachwuchstalent im Motorradstraßenrennsport, Philipp Freitag, unterstützt die Kampagne und setzt ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit.

„Ziel ist es, bei den Motorradfahrern das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass überhöhte Geschwindigkeit nichts mit Stärke zu tun hat“, sagt Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Dafür werden die Besucher aufgerufen, sich mit der Botschaft „Echte Männer rasen nicht“ fotografieren zu lassen. Für Besucherinnen gibt es Schilder mit der Aufschrift „Starke Frauen rasen nicht“. „Statt mit erhobenem Zeigefinger zu mahnen, möchten wir dazu anregen, dass sich die Verkehrsteilnehmer selbst zu einer risikoarmen Fahrweise und einer angepassten Geschwindigkeit bekennen“, ergänzt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).

Rund 3.500 Auto- und Motorradfahrer sind bereits der Einladung von „Runter vom Gas“ gefolgt und haben mit ihrem Foto ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren gesetzt. Prominente Unterstützung hat die Aktion unter anderem durch den GRIP-Moderator Jens Kuck, die Fußballnationalspieler Mario Gomez und Julian Draxler sowie den Schauspieler Raúl Richter erhalten. Beim Hamburger Motorradgottesdienst setzt auch Motorradrennfahrer Philipp Freitag ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit: „Für einen professionellen Rennfahrer schließen sich Fahrspaß und Sicherheit nicht aus. Ich fahre stets vorausschauend und unterstütze gerne Aktionen wie die Kampagne ‚Runter vom Gas’“, sagt Freitag.

Alle, die bei der Aktion mitmachen, erhalten T-Shirts, Aufnäher und Aufkleber mit den Bekennerbotschaften der Kampagne. Die Fotos der Teilnehmer werden unter www.runtervomgas.de präsentiert und können über Social-Media-Kanäle geteilt werden.

Wer keine Gelegenheit hat, an der Aktion im Rahmen des Hamburger Motorradgottesdienstes teilzunehmen, kann jederzeit online unter echtemänner.runtervomgas.de oder starkefrauen.runtervomgas.de ein Foto hochladen, es mit dem Aktionslogo versehen und damit ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren setzen.

Philipp Freitag: auf der Rennstrecke Vollgas, aber im Straßenverkehr stets runter vom Gas!
Die Aktion von „Runter vom Gas“ erhält beim MOGO Unterstützung aus dem professionellen Motorradstraßenrennsport: Das Nachwuchstalent Philipp Freitag wird am 11. Juni in Hamburg dabei sein. Bereits im Alter von vier Jahren erlernte der Buchholzer das Motorradfahren im Gelände. Heute ist der 19-jährige Abiturient mit seiner Honda NSF250R auf internationalen Rennstrecken unterwegs. 2016 errang er Siege in Silverstone und Assen in der Moto3-Standard-Klasse des neu gegründeten ADAC Northern Europe Cups und schloss in einem internationalen Starterfeld mit Rang drei in der Gesamtwertung ab. Während Philipp Freitag auf der Rennstrecke Vollgas gibt, geht er im Straßenverkehr stets runter vom Gas: „Ich liebe meinen Sport, kenne aber auch die Gefahren des schnellen Fahrens. Privat besitze ich kein Motorrad für den Straßenverkehr, sondern bin mit meinem Roller unterwegs“, sagt er.

„Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht“ bei dem MOGO Hamburg:
Wann/ Wo? 11. Juni 2017, 12.30 Uhr Gottesdienst am Hamburger Michel mit anschließender Konvoifahrt nach Buchholz. Zwischen 11.00 und 18.00 Uhr Feierlichkeiten bei der Möbel Kraft AG, Tischlerstraße 5, 21244 Buchholz in der Nordheide.

Hintergrund „Runter vom Gas“:
Initiatoren der Kampagne „Runter vom Gas“ sind das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Mit einer emotionalen Ansprache sensibilisiert „Runter vom Gas“ seit 2008 für Risiken im Straßenverkehr sowie eine Vielzahl von Unfallursachen und will damit für mehr Sicherheit auf deutschen Straßen sorgen.

Im Jahr 2016 verloren 3.214 Personen ihr Leben im Straßenverkehr. 2011 waren es noch 4.009 Getötete. Im selben Jahr wurde im nationalen Verkehrssicherheitsprogramm das Ziel von 40 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr bis 2020 definiert.

Mehr Informationen zur Kampagne auf:
www.runtervomgas.de
www.facebook.com/RunterVomGas

Kontakt
Kampagnenbüro „Runter vom Gas“
Telefon: +49 (0)30 700186-979
Fax: +49 (0)30 700186-599
kontakt@runtervomgas.de

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